architecture joins geography

Das Architekturbüro Snøhetta beauftragte uns eines ihrer Projekte aus einem geographischen Blickwinkel zu bewerten und zu ergänzen. Die Schwerpunkte lagen in den Themenbereichen Nachhaltige Regionalentwicklung und Corporate Regional Responsibility (CRR). Der CRR-Gedanke wurde damit erstmals in Tirol angewandt und wir freuen uns auf weitere, spannende Projektkooperationen.

    

Das Spannungsfeld Wald-Wild-Lebensraum beschäftigt Akteure aus Jagd- und Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Naturschutz, Tourismus und Freizeitwirtschaft gleichermaßen. Je nach Interessenslage unterscheiden sich die Ansprüche und Ziele zum gleichen Sachgebiet. Im Rahmen des ARGE ALP Projekts "Wald-Wild-Lebensraum" gehen VertreterInnen von Forst- und Jagdbehörden der Alpenländer in einen gemeinsamen Dialog, tauschen Erfahrungen aus, präsentieren ihre Methoden und Herangehensweisen in Form von Voträgen und Exkursionen und erarbeiten Spielregeln für einen nachhaltigen Lebensraum.

Für den zweiten Workshop zum Thema "Verjüngungskontrolle und Lebensraumbeurteilung" in Grabs und Maienfeld (CH) vom 7. bis 8. Juli 2016 hat uns Mag.a Krista Sommer von ///soda beauftragt die Moderation zu begleiten und zu dokumentieren. ///soda konzipiert, moderiert und dokumentiert den begleitenden Kommunikationsprozess zum Projekt im Auftrag der Tiroler Landesregierung.

Für ihre Forschungsarbeit "Seilbahnunternehmen - Verantwortlich für die Region?" erhält Verena Schröder den Walter-Christaller-Preis 2015 - gestiftet vom Deutschen Verband für Angewandte Geographie (DVAG) und dem Julius Springer Verlag, Heidelberg-Berlin

Die mit € 1.500 dotierte Auszeichnung wurde im Rahmen der Fachtagung "Das südliche Überseequartier in der Hamburger Hafencity: Shopping und Städtetourismus in neuen Dimensionen" am 4. März 2016 an der Hafencity Universität Hamburg überreicht. Der Preis ist ein Andenken an den Geographen Dr. Walter Christaller und wird im Zweijahresrhythmus für hervorragende deutsch- und englischsprachige universitäre Diplom- und Masterarbeiten auf dem Gebiet der Angewandten Geographie vergeben. 

Im Auftrag der Tiroler Landesregierung hat die Klimaschutzkoordination gemeinsam mit einer Arbeitsgemeinschaft aus AlpSUmweltbundesamt und Universität Innsbruck eine Strategie ausgearbeitet, mit der die Erreichung der gesetzlich vorgeschriebenen CO2-Emmissionsziele bis zum Jahr 2020 sichergestellt und die notwendigen Schritte zur Anpassung der Wirtschaft und der Gesellschaft an den Klimawandel eingeleitet werden soll. Heinz Strobl war als Projektmitarbeiter am Institut für Geographie ein Teil der Arbeitsgruppe auf der Universität Innsbruck.

In diesem Frühjar hat die Tiroler Landesregierung mit der "Gemeindemappe - Klimaschutz & Anpassung" ein weiteres Ergebnis dieser Strategie vorgestellt. Diese Mappe soll für die Tiroler Gemeinden ein Werkzeug sein, um sich in die umfangreichen Themen Klimawandel, Klimaschutz und Anpassung einzulesen und Möglichkeiten und Lösungen zu identifizieren.

weitere Informationen:

Tiroler Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsstrategie

Gemeindemappe - Klimaschutz & Anpassung

Für ihre Masterarbeit "Seilbahnunternehmen - Verantwortlich für die Region?" erhält Verena Schröder den Förderungspreis der Österreichischen Geographischen Gesellschaft (ÖGG). Der Preis wurde im Rahmen einer feierlichen Verleihung in Wien übergeben und ist österreichweit die höchste Auszeichnung für Masterarbeiten im Fachbereich Geographie.

Pressemitteilung der Universität Innsbruck